Difficile est satiram non scribere.

Donnerstag, 13. September 2007

Schlaflosigkeit

Das ist jetzt die vierte Nacht in Folge. Ich schlafe nicht ein. Ich lege mich todmüde ins Bett, aber - ich schlafe nicht ein. Ich hab einen Rücken, an den ich mich kuscheln kann, ein leises, sonores Schnarchen übertönt meinen Tinnitus und - ich schlafe nicht ein. Es ist zum kotzen.
Ich verbringe also meine Nächte bei nostalgischen Anno1602-Sessions vorm Computer. Meine Tage verbringe ich ungleich unspektakulärer - irgendwann übermannt mich der Schlaf und ich schlafe ein, zwei, drei Stunden, so lange, bis irgendein Idiot anruft oder irgendein Depp vor der Tür steht und klingelt.
Ansonsten hab ich nicht viel zu tun, außer ab und zu mal kochen und bei Gelegenheit mal so zu tun, als würde ich den Boden wischen und den Müll entsorgen.
Ich bin frustriert.
Ich bin unausgelastet.
Ich bin müde.
Außer im Bett, da bin ich mit einem Schlag hellwach.

Irgendwie beschäftigen mich eine Menge Dinge. Hauptsächlich Lapalien. Ich bin seit vier Tagen am überlegen, ob ich meine Antidepressiva vergessen habe oder irgendwas in der Art, ich bin total hippelig und unruhig. Ich habe keine Schlaftabletten mehr und mein Neurologe ist im Urlaub.

DAMN!

Mittwoch, 5. September 2007

Im Anfang war das Wort

Man könnte fast glauben, ich hätte das Bloggen für mich entdeckt. Ich bin mir da noch nicht ganz schlüssig. Und überhaupt - als ob irgendwer wissen wollen würde, wie eine wie ich tickt. Wo sie doch alle sooooo grenzenlos dankbar sind, nicht zu sein wie ich.
Ich bin quasi die Art schwarzes Schaf, die man versteckt, anstatt sie als abschreckendes Beispiel zusammen mit Kaviar und Trüffeln umher zu reichen.

Es ist über ein Jahr her, dass ich das letzte Mal ernsthaft geschrieben habe, (es kam ja so viel dazwischen wäre eine nett klingende aber überaus unnütze Lüge diesbezüglich)- ich war irgendwie zu faul und irgendwie hab ich auch nicht mehr viel zu sagen. Und das was ich zu sagen habe, sage ich und schreibe es nicht auf. Eigentlich ist es schade, dass ich momentan nicht schreibe, immerhin sah ich mich vor nicht allzu langer Zeit schon im Literatur-Olymp den Nobelpreis entgegennehmend. Ach ja, ich bin sehr selbstverliebt, erwähnte ich das bereits?

Gleich werde ich einen Schrank kaufen gehen, oder zumindest ein Regal. Mit etwas Glück komm ich an einer grünen, saftigen Wiese vorbei.
MÄÄÄÄÄH!

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